NOW WE ARE TALKING #02 – OSKAR MELZER

20.03.2019

Hi Oskar, stell dich doch mal kurz vor. Wer bist du, woher kommst du, was machst du?

Ich bin Oskar Melzer, in München aufgewachsen, nach dem Abitur nach London und anschliessend nach Berlin gezogen. Dort habe ich von 1996-2015 gelebt. Seit 2015 lebe ich mit meiner Familie in Frankfurt. Momentan arbeite ich als Creative Director an unterschiedlichen Projekten.

Du bist ein kreativer Tausendsassa: Clubmacher, Restaurantbetreiber, Interior-Designer, DJ, etc.; spiegelt sich die Kreativität auch in deinen Outfits wider oder bist du da seit Jahren einem Style treu?

Es kommt immer darauf an, wie man drauf ist und wohin man geht. Ich liebe Farben, schöne Materialien und Kombinationen. Ich denke das ist definitiv die Schnittstelle zwischen meiner Arbeit und meinem persönlichen Style.

Beschreib doch mal deinen Style kurz!

Pretty pretty good 😉

Bei soviel kreativem Input wie in deiner Welt…welche Künstler/Desiner/Musiker haben dich geprägt? Und haben sie auch deinen Kleidungs-Stil beeinflusst?

Es hat alles mit Hip Hop in den 80er angefangen! Damals war mein Kleidungs-Stil sehr stark von der Hip Hop Kultur geprägt. Es ging um die richtigen Sneaker und das neuste Stüssy Shirt. Danach kam die Helmut Lang Ära! Ich würde sagen, dass Helmut Lang mich als Designer am meisten geprägt hat! Danach kam Heidi Slimane mit seiner Dior Kollektion! Und dann war Balanciaga the shit! Und heute, 30 Jahre später, trage ich eine Jeans, ein weisses Hemd und eine Streetwear Mütze.

Welches Projekt, das du bisher umgesetzt hast, hat dich aus kreativen Aspekten am meisten gefordert und welches macht dich am meisten stolz?

Jedes Projekt hat seine eigene Geschichte! Wenn wir mal den Weekend Club nehmen, der 2004 eröffnet hat: das war für Berlin eine neue Art von Club! Hier ging es nicht mehr allein um die Musik und den DJ, es hatte einen „Design Anspruch“. Das war für die damalige Zeit was neues. Das war eine Herausforderung. Aber eigentlich bin ich auf alle Projekte stolz…zumindest bis zur Abgabe. Was der einzelne dann mit dem vollendeten Projekt macht, liegt nicht mehr in meiner Hand!

Du kommst aus München, hast lange in Berlin gelebt und bist nun einige Jahre in Frankfurt. Was unterscheidet die Standorte style-technisch?

Natürlich hat jede Stadt ihren eigenen Style! Die Menschen sind in München, Berlin oder Frankfurt anders angezogen. Trotzdem ist es doch so, dass in dem Mikrokosmos, in dem wir uns bewegen, am Ende alle gleich aussehen. In Frankfurt sind sie eventuell etwas später dran als in Berlin und München ist nochmal schicker und näher an Italien dran.

Was würdest du niemals anziehen? Einen Mini Rock!

Welches Projekt setzt du in deinen kühnsten Träumen um? Das perfekt Hotel!

In welcher Stadt würdest du gerne mal was machen und warum? Los Angeles! Weil ich die Stadt liebe. Es liegt sicher am tollen Wetter, dem leckeren Essen und der Architektur

Und jetzt noch ein paar quick questions:

Streetwear oder Menswear? Same same!

Das wichtigste Teil in meinem Kleiderschrank? Levis Big E und ein weisses T-Shirt.

Das „essential piece“ für jeden Mann? Das perfekte weisse T-Shirt und die perfekte Jeans! Und ein paar Chuks

Schlafanzug oder Boxershort/T-Shirt? Boxershort / T-Shirt?

Outdoor-Jacke oder Mantel? Kommt darauf an wo man hingeht!

Beanie oder kalter Kopf? Beanie…obviously!

Den besten Style weltweit haben die Männer in: Italien! (Zumindest in meiner romantischen Phantasie)

Dein Lieblingsrestaurant/ Café: Colomb d´or

Du hast 1.000 Euro geschenkt bekommen und musst sie bei EINER Marke ausgeben. Welche: Ebay

Der bestangezogene Mann heißt: Richard Gere in American Gigolo

Danke dir, Oskar!

 

Oskar trägt für unseren Talk die folgenden Produkte:

Beanie: Supreme, privat

Sonnenbrille: RayBan, privat

Hemd: Acne (Instore only)

Chino: Acne (Instore only)

Cardigan: Norse Projects (hier)

Schuhe: Converse (hier)

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